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Die Volkskrankheit Osteoporose

Wenn aus einem ganz normalen Alterungsprozess, in dem unter anderem auch die Festigkeit und Dichte der Knochen abnehmen, eine Gefährdung der Gesundheit wird, spricht man von Osteoporose oder Knochenschwund. Dies geschieht nicht über Nacht, daher ist für viele Patienten der Zeitpunkt, an dem sie aktiv werden müssen, nicht zu erkennen. Ein frühzeitiger Osteoporose Test verhindert dies und ermöglicht es dank Früherkennung rechtzeitig eine Therapie zu beginnen und die Gesundheit und Stabilität der Knochen möglichst lange zu erhalten.

Mit Osteoporose verringert sich die Knochendichte

Knochenschwund: Links gesund, Rechts: osteoporotisch.

Diese werden bereits bei der geringsten Belastung brechen.

Osteoporose: Zweittödlichste Krankheit nach Lungenkrebs

Summierte verlorene Lebensjahre nach Krankheiten in Europa (Auszug)

Wer ist betroffen?

Osteoporose tritt meist im höheren Alter auf. So hat in Deutschland etwa ein Viertel aller Menschen im Alter über 50 Jahre eine Osteoporose. Das sind ungefähr 7,8 Millionen Menschen.

Welche Symptome können auftreten?

Osteoporose entwickelt sich meist langsam. Anfangs haben Betroffene daher im Allgemeinen keine Beschwerden. Erst im weiteren Verlauf treten Schmerzen auf, beispielsweise Rückenschmerzen und Knieschmerzen. Sie werden oft nicht als erste Osteoporose-Symptome erkannt.

Wie stellt man Osteoporose fest?

Traditionell wird Osteoporose mit Hilfe eines Röntgenbildes, dem sogenannten DXA-Verfahren, diagnostiziert. Diese Diagnose-Methode hat auch Grenzen: Der Arzt muss eine Interpretation des Röntgenbildes vornehmen. Je nach Bildgebung kommen Ärzte zu unterschiedlichen Ergebnissen. Außerdem reicht ein einziges Röntgenbild zur Diagnose meist nicht aus. Und eine Osteoporose zeigt sich auf den Röntgenbildern erst, wenn sie schon ein beträchtliches Stadium erreicht hat. Da deshalb viele Patienten erst sehr spät mit der Therapie beginnen, haben sie eine schlechte Prognose, im Alter beschwerdefrei leben zu können. Aus diesem Grund wird Osteoporose irrtümlicherweise häufig mit älteren Menschen in Verbindung gebracht.

Welt-Innovation aus Kiel

Der Hersteller des Tests ist ein innovatives Unternehmen der medizinischen Diagnostik. Er hat für seine herausragenden Leistungen 2017 den Preis „Deutschland - Land der Ideen“ gewonnen. Die Entwicklung des neuen und strahlenfreien Diagnostik-Verfahrens wurde vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und der Helmholtz-Gemeinschaft Berlin zusammen mit dem UKSH Kiel gefördert. Das klinisch getestete und zertifizierte Verfahren ist eine Weltneuheit, da es ohne Strahlen auskommt.

Möglichkeiten zur Vorbeugung von Osteoporose

Stehen die Anzeichen auf Osteoporose, gibt es die Möglichkeit, über Verhaltens- und Ernährungsänderungen viel Gutes für den eigenen Körper zu tun. Wichtig ist es vor allem, in Bewegung zu bleiben. Ob Sie dabei Wanderungen, Schwimmen oder gezieltes Fitnesstraining bevorzugen ist egal. Wichtig ist regelmäßige Bewegung, die für eine aufrechte Haltung sorgt und die Muskeln stärkt. Starke Muskeln stützen das Skelett. Empfehlenswert sind außerdem Sportarten wie Tai Chi oder Qi Gong, die den Gleichgewichtssinn trainieren. Meiden sollten Sie Sportarten, die ein hohes Sturzrisiko bergen wie Skifahren oder Reiten.

Mögliche Behandlungsansätze

Sie haben die Diagnose Osteoporose erhalten und fragen sich, wie es weiter geht? Eine Therapie kann nur Ihre Ärztin/Ihr Arzt mit Ihnen individuell abstimmen. Wir stellen Ihnen einige Medikamente und Maßnahmen vor.

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Was ist Osteoporose?

Osteoporose zählt zu den Top-Ten-Volkskrankheiten in Deutschland. Die Krankheit - auch als Knochenschwund bekannt - tritt typischerweise ab dem 50. Lebensjahr auf und trifft vor allem Frauen nach den Wechseljahren. Männer können ebenfalls an Osteoporose erkranken, jedoch deutlich später, oft erst mit 70 Jahren.

Mit zunehmendem Alter nimmt die Knochendichte ab. Dieser Knochenabbau ist ein ganz normaler Alterungsprozess und bringt in der Regel keine Beschwerden mit sich. Kommen bestimmte Faktoren hinzu, wird zu viel Knochensubstanz abgebaut: Osteoporose entsteht. Welche Faktoren das sind, erklären wir auf diesen Seiten.

Was passiert bei Osteoporose?

Die Knochen befinden sich ständig im Umbau, um wechselnden Anforderungen angepasst zu werden. Bis ungefähr zum 35. Lebensjahr wird normalerweise insgesamt mehr Knochenmasse aufgebaut als abgebaut. Ab dem 35. Lebensjahr überwiegt dann allmählich der Knochenabbau und beschleunigt sich mit dem Alter. So verlieren gesunde ältere Menschen pro Jahr etwa 0,5 bis 1 Prozent ihrer Knochenmasse.

Hauptursache: Wechseljahre

Eine Osteoporose kann verschiedene Urasachen haben und auch durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden. Schuld an brüchigen Knochen sind in rund 70 Prozent der Fälle die Hormone. Lässt bei den Frauen in den Wechseljahren die Produktion von Östrogen nach, wirkt sich das negativ auf den Knochenstoffwechsel aus, da die Östrogene die knochenabbauenden Zellen hemmen. Das Gleichgewicht aus Knochenabbau und Knochenaufbau, mit dem sich ein gesunder Knochen regeneriert, kippt und es wird mehr Knochenmasse abgebaut. Besonders gefährdet für Osteoporose sind übrigens Frauen, die als Jugendliche ihre erste Periode relativ spät bekommen haben oder sehr früh in die Menopause übergegangen sind. Frauen, die keine Kinder geboren haben oder deren Eierstöcke entfernt wurden, tragen ebenfalls ein erhöhtes Osteoporose Risiko.

In 30 Prozent der Fälle entsteht Osteoporose als Folgeerkrankung einer anderen (langjährigen) Erkrankung wie zum Beispiel Asthma, eine Überfunktion der Schilddrüse, Nierenproblemen oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Asthma kann Osteoporose auslösen.

Sehr viel sinnvoller als auf Warnzeichen zu warten, ist es, schon mit dem Eintritt in die Wechseljahre das Risiko für eine Osteoporose Erkrankung zu prüfen. Je früher ein gefährliches Absinken der Knochendichte diagnostiziert werden kann, desto größer sind die Chancen, mit einer Therapie und Vorsorgemaßnamen das Risiko einer Erkrankung zu vermindern. Einen ersten Schritt zu einer Diagnose stellen Risiko-Tests im Internet dar, beispielsweise unter www.osteolabs.de/meinrisiko. Sie geben einen guten Hinweis darauf, ob ein Arztbesuch sowie weitere Untersuchungen sinnvoll sind.

Diese Krankheiten können Osteoporose auslösen:

  • Glucocorticoid-Langzeittherapie, z. B. bei Asthma bronchiale oder rheumatoiden Erkrankungen
  • Überfunktion der Schilddrüse
  • Überfunktion der Nebenschilddrüse (primärer Hyperparathyreoidismus)
  • Erkrankungen der Niere mit erhöhter Calciumausscheidung oder Vitamin D-Stoffwechselstörungen
  • Nebennierenprobleme mit erhöhtem Cortisolspiegel
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa

Rheumatoide Arthritis kann ebenfalls Osteoporose auslösen

Patienten mit rheumatoider Arthritis, einer chronischen Gelenksentzündung, haben übrigens ein erhöhtes Risiko, eine Osteoporose zu entwickeln. Denn die rheumatische Entzündung selbst vermindert über verschiedene sich verstärkende Mechanismen die Knochendichte. Gleiches gilt für Arthrose, eine Gelenkerkrankung, die mit oft starken Schmerzen einhergeht. Arthrose entsteht, wenn der Gelenkknorpel durch chronische Überbelastung irreparabel geschädigt wird. Man spricht hier auch von Gelenkverschleiß.

Leider ist die Osteoporose bislang nicht heilbar. Eine sorgfältige Vorbeugung kann aber verhindern, dass die Erkrankung überhaupt entsteht. Eine rechtzeitige Behandlung wiederum kann das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen und Komplikationen verhindern.

Risiko Osteoporose: Dünne Menschen eher gefährdet

In Deutschland sind laut Technikerkrankenkasse rund sechs Millionen Menschen an Osteoporose erkrankt. Aber nur bei 40 Prozent dieser Patienten wird die Diagnose Knochenschwund überhaupt gestellt und eine entsprechende Therapie eingeleitet. Zwei Drittel aller Osteoporose-bedingten Knochenbrüche gehen auf das Konto von Frauen. Zirka 20–30 Prozent aller Patienten, die osteoporotische Knochenbrüche erleiden, sind Männer. Das besagen Zahlen des Deutschen Endokrinologischen Versorgungszentrums DEVZ.

Zwei Drittel aller osteoporotischen Knochenbrüche erleiden Frauen.

Schlanke, zierliche oder gar untergewichtige Menschen sind deutlich gefährdeter. Eine Erklärung findet sich zum Beispiel in diesem Artikel von Focus Online. Mehr Körpergewicht scheint die Knochen zu schützen. Die Menopause sowie das Alter begünstigen eine Osteoporose. Wer wenig an die frische Luft geht und daher nur spärlich Vitamin D bildet, zählt ebenso zu den Risikogruppen wie Patienten mit Stoffwechselerkrankungen.

Weitere Faktoren, die zu Osteoporose führen können

Neben Krankheiten und der hormonellen Umstellung der Wechseljahre gibt es eine Reihe weiterer Faktoren, die das Entstehen einer Osteoporose begünstigen können. Diese Auslöser jedoch lassen sich durch gesunde und vitaminreiche Ernährung und einen ausgeglichenen Lebenswandel mit viel Bewegung an der frischen Luft reduzieren. Denn selbst wenn Sie eine vorübergehende Erkrankung ans Bett fesselt, können Sie Körper und Knochen im Anschluss durch sanfte Bewegung und Verzicht auf Alkohol und Zigaretten wieder stärken.

Längere Bettruhe kann eine Osteoporose fördern

Ein Knochenbruch erhöht das Risiko für weitere Brüche

Ein Knochenbruch im Alter kann schwerwiegende Folgen haben. Frauen, bei denen die Osteoporose als Folge der Wechseljahre auftritt, erleiden besonders häufig Wirbelkörperbrüche. Erste Knochenbrüche treten statistisch gesehen rund 6-12 Jahre nach der letzten Monatsblutung auf. Eine Alters-Osteoporose, die sowohl Männer als auch Frauen treffen kann, resultiert häufig in Oberschenkelhalsbrüchen.

Risikofaktoren für eine Osteoporose

Generell gilt: Reduzieren Sie Genussgifte – oder lassen Sie sie gleich ganz weg – und achten Sie auf eine gesunde und vitaminreiche Osteoporose Ernährung.

Diese Punkte können eine Osteoporose hervorrufen:

  • mehrere Wochen strikte Bettruhe
  • genereller Bewegungsmangel
  • wenig Tageslicht
  • Mangelernährung (insbesondere Kalzium und Vitamin D)
  • Cola und Fast Food (bilden vermehrt Säuren im Körper)
  • Exzessiver Kaffee- und Alkoholgenuss (bildet vermehrt Säuren im Körper)
  • Rauchen
  • Missbrauch von Abführmitteln

Typische Osteoporose Symptome

Anfangs verläuft der Abbau der Knochen in der Regel schmerzlos und ohne erkennbare Symptome. Wenn sich eine Osteoporose zeigt, ist sie meist schon in einem fortgeschrittenen Stadium. Dennoch gibt es ein paar Warnzeichen, die auf eine Gefährdung hinweisen.

 

  • akute und chronische Rückenschmerzen
  • ein zunehmender Rundrücken (Witwenbuckel)
  • überlange Arme (sie wirken so, weil der Osteoporose-Patient immer kleiner wird – Schuld ist der Witwenbuckel)
  • ein Aufsetzen der Rippen am Becken (verursacht durch den Rundrücken)
  • Tannenbaum-Phänomen (schräg verlaufende Hautfalten hinten am Rücken)

Wenn Sie diese Zeichen erkennen, sollten Sie einen Osteoporose-Risikotest machen, beispielsweise hier unseren Risikotest. Denn mit einer frühen Diagnose können Sie dem Knochenverfall entgegenwirken. Heilbar ist Osteoporose allerdings nicht.

Diagnostik: Knochendichtemessung bei Osteoporose

Die Knochendichtemessung ist ein anerkanntes diagnostisches Verfahren, um Osteoporose zu erkennen. Die Diagnose ist dann positiv, wenn die Knochendichte bei der Auswertung deutlich niedriger ist als bei gesunden Menschen im gleichen Alter. Bisher erfolgte diese Messung mittels Computertomographie, kurz CT. Das CT vermisst mit kleinstmöglicher Röntgenstrahlung mehrere Wirbelkörper, die Messung dauert nur wenige Minuten. Mittlerweile gibt es alternative Testverfahren, bei denen Sie sich keiner Röntgenstrahlung aussetzen müssen. Hier reichen Blut- und Urinproben aus, etwa beim osteoTest | home und osteoTest | med. Die Auswertung und Berechnung der Knochendichte erfolgt durch Messgeräte (beim OsteoporoseTest beispielsweise durch hochpräzise Massenspektrometer) und einer umfangreichen Computerauswertung.

Das Ergebnis der Knochendichtemessung wird als sogenannter T-Score ausgegeben. Eine Osteoporose liegt vor, wenn die Knochenmineraldichte um 2,5 Standardabweichungen unter dem statistischen Mittelwert gesunder Frauen vor der Menopause liegt. Ein T-Score von 0 entspricht der Knochendichte eines jungen und gesunden Erwachsenen im Alter zwischen 20 und 30.

Nach den aktuellen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation gilt:

  • ein T-Score bis -1 Standardabweichung als normal
  • ein T-Score zwischen -1 und -2,5 Standardabweichung als vermindert (Osteopenie)
  • ein T-Score gleich oder kleiner als -2,5 Standardabweichung als Osteoporose

Früherkennung verhindert Knochenbrüche

Osteoporose bleibt oft lange Zeit unentdeckt. Erst ein Bruch lässt aufhorchen. Dabei können beispielsweise ständige Rückenschmerzen bei allen, die über 60 sind, ein Alarmsignal sein. Unsere Knochen bilden die Grundlage für Form und Statik des menschlichen Körpers. Schwächelt das Knochengerüst, wirkt sich das zuerst im Rücken aus. Auch eine Arthrose kann ein Warnsignal sein. Schnell und unkompliziert können Sie das Risiko, an Osteoporose zu erkranken, mit einem kurzen Test im Internet prüfen.

Nehmen Sie solche Warnzeichen wahr, ist es höchste Zeit, zum Arzt zu gehen und eine Osteoporose Diagnose stellen zu lassen. Der Arzt wird im Gespräch genauer abklopfen, ob beim Patienten Risikofaktoren für Osteoporose vorliegen. Sofern mehrere Risikofaktoren zusammenkommen, wird der Arzt eine Knochendichtemessung vornehmen.

Im Arztgespräch wird das Risiko mit ein paar grundlegenden Fragen ermittelt.

Sie klären unter anderem:

  • ob sich der Patient viel bewegt
  • was er isst
  • wie viel Zeit er an der frischen Luft verbringt
  • ob es Osteoporose in der Familie gibt
  • ob der Patient raucht
  • ob er regelmäßig Wein oder andere alkoholische Getränke trinkt
  • ob eine andere Krankheit vorliegt, die Osteoporose auslösen kann

Alternative Testverfahren mit Blut und Urin

Osteoporose zeigt sich bei bildgebenden Verfahren erst, wenn sie schon ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat. Deutlich früher greift das strahlenfreie Diagnostik-Verfahren in Form eines Blut- und Urintests wie der Frühtest von osteolabs. Er ermittelt die Kalzium-Verhältnisse in den Knochen. Zusätzlich zieht der osteoTest | med Laborwerte von Kreatinin, Cystatin C und eGFR zur Beurteilung der Nierenfunktion hinzu und ermittelt optional die Versorgung des Körpers mit Vitamin D. Alle Werte zusammen erlauben eine Früherkennung von Osteoporose zu einem Zeitpunkt, an dem in bildgebenden Verfahren wie einem CT noch keine Spur der Krankheit zu sehen ist. Über unser Verfahren berichtet unter anderem auch der Beitrag "Neuer Test ermöglicht frühere und strahlungsfreie Erkennung von Osteoporose" auf der Internetseite der Internisten im Netz.

Nach einer positiven Diagnose und mit Beginn einer Therapie sollte die Osteoporose alle ein bis zwei Jahre mit einer erneuten Knochendichtemessung kontrolliert werden. Ärzte raten Frauen ab 50 zu einer Früherkennung, damit rechtzeitig mit einer Behandlung gestartet werden kann. So lassen sich der Knochenabbau verlangsamen, Knochenbrüche verhindern oder zumindest hinauszögern.

Osteoporose vorbeugen

Osteoporose bedeutet neben dem Kalziumverlust in den Knochen einen Rückgang des Knochengewebes. Zur Vorbeugung dient daher alles, was den Knochen stärkt.

Auch eine Umstellung der Ernährung lohnt sich: Leichter werden und Entsäuern lauten die Schlagworte. Wer viel Fleisch und Süßes isst, mutet seinem Körper „Verdauungsmüll“ in Form von Säuren zu – die Alternativmedizin spricht hier von „Schlacken“. Doch die Übersäuerung des Körpers hat ihren Preis. Um diese Säuren abzupuffern nutzt der Stoffwechsel Kalzium, der Bedarf erhöht sich also und kann nicht mehr aus der Nahrung gedeckt werden. Um das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper wieder herzustellen, bedient er sich der Kalzium-Depots in den Knochen. Wer auf eine basische Ernährung achtet und Säurebildner meidet, kann eine beginnende Osteoporose ausbremsen.

So verlangsamen Sie den Knochenschwund

  • Rauchen aufgeben
  • Weniger Kaffee trinken
  • Mehr bewegen: Gymnastik, Schwimmen, Wandern
  • Auf gute Vitamin-D-Versorgung achten Kalziumreich und basisch essen

Eine Darmsanierung mit Milchsäurebakterien unterstützt den Körper dabei, die Mangelware Kalzium besser aufzunehmen. Sauerkraut, Kefir, Apfelessig oder Fertigpräparate aus der Apotheke (beispielsweise Paidoflor oder Enterobact) sorgen für eine verbesserte Verdauung. So nimmt die Darmschleimhaut wieder aktiv Mineralstoffe auf und stellt sie dem Körper zur Verfügung. Der Knochenabbau kann so verlangsamt werden. Daneben empfiehlt sich eine Vitamintherapie. Bewährt haben sich Vitamin D und Vitamin K.

Sturzprophylaxe bei Osteoporose

Da niemand weiß, wie brüchig seine Knochen wirklich sind, sollten Sie das Risiko für Stürze nach Möglichkeit vermeiden. Neben dem gezielten Training von Muskeln und Gleichgewichtssinn können Sie auch im Alltag Koordination und die Trittsicherheit stärken. Steigen Sie so oft als möglich Treppen, gehen Sie kurze Wege zu Fuß und machen Sie regelmäßig Spaziergänge. Sicherheitshalber sollten Sie auch alle Stolperfallen in der häuslichen Umgebung beseitigen – zum Beispiel rutschende Läufer, Falten im Teppich, lose Kabel oder unebene Türschwellen.

Der Teppich kann zu Stolperfalle werden.

Osteoporose Ernährung: Die kleine Tagesration Kalzium

Quelle: GU Mineralstoffe
Menge Kalziumgehalt
1 Glas Milch 240 mg
50 g Gouda 410 mg
2 Scheiben Roggenvollkornbrot (100 g) 43 mg
100 g Grünkohl 212 mg
200 g Mangold 206 mg

 

Kalzium stellt mit rund 1kg die größte Mineralstoffmenge im Körper dar. 99 Prozent des Kalziums sind in Knochen und Zähnen fest verbaut. Der Körper baut unsere Knochen ständig auf, ab und um. Diese Regeneration der Knochen sowie Aufnahme und Ausscheiden von Kalzium steuern Hormone der Nebenschilddrüse. Sinkt der Kalziumspiegel im Blut, mobilisiert der Körper auf die Schnelle Kalzium aus dem Skelett, erhöht die Kalziumaufnahme aus dem Darm und scheidet weniger Kalzium aus. Mit diesem Mechanismus wirkt der Stoffwechsel einem Kalziummangel entgegen, dauerhaft verhindern kann er ihn allerdings nicht.

 

Gesunde Ernährung ist ein wichtiger Beitrag.

Treffen nun die typischen Osteoporose Risikofaktoren zusammen, ist die Knochensubstanz gefährdet. Im Rahmen einer Osteoporose Behandlung wird man daher immer versuchen, die Zufuhr des Baustoffs Kalzium zu optimieren. Weiter lässt sich bei Osteoporose die Knochendichte durch ein gezieltes Bewegungstraining verbessern.

Weitere Informationen finden Sie im Video "Knochenbrüchen vorbeugen" auf der Internetseite des Netzwerk-Osteoporose e.V.

Welche Medikamente können eingesetzt werden?

Bisphosphonate bilden die verbreiteste Gruppe der Osteoporose-Medikamente. Es gibt vielschichtige Differenzierungen in Wirkung, Kombination und Darreichung sowie unterschiedliche Wirkstoffe innerhalb der Gruppe.

Die Hauptwirkung der Bisphosphonate besteht in der Hemmung der Aktivität knochenabbauender Zellen. Der dadurch unterstützte natürliche Wiederaufbau von gesundem Knochengewebe bewirkt eine Zunahme der Knochenmasse; es erfolgen weniger Knochenbrüche. Diese Stoffgruppe der Bisphosphonat wird heute am häufigsten zur Behandlung einer Osteoporose eingesetzt und es gibt sie in Form von Tabletten (tägliche, wöchentliche oder monatliche Einnahme), als Injektions- oder Infusionslösung.

 

Zu den Biophosphonaten gehören:

  • Alendronat
  • Risedronat
  • Ibandronat
  • Zoledronat

Sie unterstützen den natürlichen Wiederaufbau von Knochengewebe.

Von konservativer bis minimalinvasiver Behandlung

Die Osteoporose-Therapie richtet sich nach dem Krankheitsstadium: In einem frühen Stadium reicht oftmals eine konservative Behandlung mit Verhaltensänderung und /oder Medikamenten aus, um ein Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. Zum Einsatz kommen Medikamente, die den Knochenabbau bremsen oder den Aufbau fördern. Meist werden sogenannte Bisphosphonate eingesetzt. Die Bisphosphonate hemmen die Tätigkeit der Osteoklasten, die für den Knochenabbau verantwortlich sind. Gleichzeitig stabilisieren sie die Architektur der Knochenbälkchen, sie reduzieren die Porosität der Knochenrinde und erhöhen den Mineralgehalt im Knochen. Die optimale Therapiedauer beträgt ein bis drei Jahre, abhängig vom Schweregrad der Osteoporose und wie schnell die Knochendichte wieder zunimmt. In der Reparaturphase (vor allem in den ersten 12 Monaten der Therapie) werden die Knochenlücken mit neuem Knochengewebe aufgefüllt. Eine Behandlung mit Medikamenten ist sinnvoll, wenn es schon zu Knochenbrüchen gekommen ist oder das Risiko für Knochenbrüche hoch ist. Das ist beispielsweise der Fall, wenn die Knochendichte sehr niedrig ist oder wenn verschiedene Risikofaktoren für Knochenbrüche zusammenkommen.

Medikamente oder Naturheilkunde

Vor allem für Patienten mit einem nur gering erhöhten Risiko für Knochenbrüche oder einer nur leicht verringerten Knochendichte (Osteopenie) lohnt es sich, die Vor- und Nachteile einer Behandlung mit Medikamenten abzuwägen und es zunächst mit einer konservativen Therapie mit mehr Bewegung und gesunder Osteoporose Ernährung zu setzen.

Hydrotherapie kann bei leichter Osteoporose helfen.

Empfehlenswert sind auch Hydrotherapie, also Bäder oder Güsse, Elektrotherapie zur Anregung von Durchblutung und Muskelaktivitäten sowie Wärme-Anwendungen. Wer gute Erfahrungen mit Naturheilkunde gemacht hat, kann sie auch bei Osteoporose einsetzen. Hier haben sich Akupunktur, Homöopathie, Phytotherapie mit Weidenrinde, Teufelskralle, Weihrauch oder Brennnessel sowie eine Enzymtherapie mit Wobenzym oder Phlobenzym bewährt.

Wirbelkörper-Brüche mit Vertebroplastie und Kyphoplastie behandeln

Sind die Wirbelkörper bereits sehr stark in Mitleidenschaft gezogen, wird der Arzt eine Vertebroplastie und Kyphoplastie anbieten. Dabei wird künstlicher Knochenzement in die Wirbelkörper gespritzt, der dann aushärtet und das Knochengewebe stützt. Wurde dadurch früher gesunde Spongiosa, also das Schwammgewebe, verdrängt, wird heute hochvisköser (gummiartiger) Knochenzement in den Wirbelkörper gespritzt. Dieser verteilt sich fächerförmig zwischen der gesunden, intakten Spongiosa, umschließt sie und richtet den Wirbel auf. Somit können klassische Osteoporose-Medikamente wie die oben genannten Bisphosphonate auch weiterhin an den Knochenbälkchen des betroffenen Wirbels wirken.

Hilfe bei geschädigten Knochen kann ein mininalinvasiver Eingriff wie die Kyphoplastie bieten.

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Marion Meinen

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