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Medizinisch bestätigt.

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Das osteolabs-Messverfahren

Entwickelt wurde dieses Verfahren in einer 17-wöchigen Studie der NASA (J. Skulan et al 2007). Darauf aufbauend wurden in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel (UKSH) und dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum klinische Studien durchgeführt. Mit einer Sensitivität von 100 % wurden mittels Calcium Isotope Marker (CIM) erwartungsgemäß alle zuvor erkannten Osteoporose-Fälle identifiziert. Darüber hinaus konnten dank des neu entwickelten Verfahrens aber auch weitere erkrankte Frauen ermittelt werden.

Kalzium (Ca++) kommt in der Nahrung in verschieden schweren Isotopen, z. B. 42Ca oder 44Ca vor. Leichte Ca-Isotope durchlaufen chemische Reaktionen schneller als schwere und reichern sich am Ende des Prozesses im Knochen an.

Weil leichte Ca-Isotope schneller reagieren, werden beim Knochenaufbau überwiegend leichte Ca-Isotope (42Ca) eingebaut. Wenn vermehrt leichte Ca-Isotope im Knochen eingebaut werden, bleiben in Blut/Urin mehr schwere Ca-Isotope (44Ca) zurück. Beim Abbau von Knochensubstanz geschieht das Umgekehrte. Es gelangen vermehrt leichte Ca-Isotope aus dem Knochen in Blut/Urin.

Die Messmethode von osteolabs ist eine Weltneuheit, denn damit ist es nun möglich, eine Osteoporose bereits mit Beginn der Postmenopause zu diagnostizieren. Die Patientin oder der Patient erhält so eine schnelle und sichere Gewissheit über eine mögliche Osteoporose – auch schon lange vor der Durchführung eines Röntgentests.

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Marion Meinen

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